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	<title>Kommentare zu: Sexvideo? Nein Danke!</title>
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	<description>Der Erfolgsblog.</description>
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		<title>Von: tille</title>
		<link>http://www.zonqua.de/2010/02/09/sexvideo-nein-danke/comment-page-1/#comment-200</link>
		<dc:creator>tille</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:27:53 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat aus der FAZ, Seite 6, 11.02.2010 Professor Dr. Kai Ambos:

&quot;Das Bankgeheimnis begründet kein subjektives Recht der Bankkunden, jedenfalls wenn die angekauften Daten keine Informationen zur grundrechtlich geschützten Intimsphäre der Betroffenen enthalten. Gegen eine Aufwertung des Bankgeheimnisses zu einem Informationsbeherrschungsrecht menschen- oder grundrechtlichen Rangs spricht schon, dass es zugunsten der Personen wirkt, die über ein so großes Vermögen verfügen, dass sich der Weg in ausländische Steuerparadiese lohnt. Der Schutz solcher elitärer Rechte aber ist nicht der vorrangige Zweck des verfassungsrechtlichen Grundrechtsschutzes.&quot;

Beide Artikel (&quot;Auf der schiefen Ebene&quot; und &quot;Die Chancen nutzen&quot;) sind sehr lesenswert und können dazu dienen, die (sichtlich emotionsgeladene) Diskussion zu versachlichen und mit dem ein oder anderen juristisch nachvollziehbaren Argument zu belegen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat aus der FAZ, Seite 6, 11.02.2010 Professor Dr. Kai Ambos:</p>
<p>&#8220;Das Bankgeheimnis begründet kein subjektives Recht der Bankkunden, jedenfalls wenn die angekauften Daten keine Informationen zur grundrechtlich geschützten Intimsphäre der Betroffenen enthalten. Gegen eine Aufwertung des Bankgeheimnisses zu einem Informationsbeherrschungsrecht menschen- oder grundrechtlichen Rangs spricht schon, dass es zugunsten der Personen wirkt, die über ein so großes Vermögen verfügen, dass sich der Weg in ausländische Steuerparadiese lohnt. Der Schutz solcher elitärer Rechte aber ist nicht der vorrangige Zweck des verfassungsrechtlichen Grundrechtsschutzes.&#8221;</p>
<p>Beide Artikel (&#8220;Auf der schiefen Ebene&#8221; und &#8220;Die Chancen nutzen&#8221;) sind sehr lesenswert und können dazu dienen, die (sichtlich emotionsgeladene) Diskussion zu versachlichen und mit dem ein oder anderen juristisch nachvollziehbaren Argument zu belegen.</p>
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		<title>Von: Inkognito</title>
		<link>http://www.zonqua.de/2010/02/09/sexvideo-nein-danke/comment-page-1/#comment-195</link>
		<dc:creator>Inkognito</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:15:20 +0000</pubDate>
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		<description>Mein Onkel hat mir vorgestern (etwa) gesagt: &quot;Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn jemand ein Deutschland eine CD anbietet, auf der die Daten von 10 Millionen Leuten sind, die ihre Putzfrau schwarz bezahlen - mal schauen, wie die Allgemeinheit dann reagiert.&quot;

Dazu kommt, dass die Preisfrage völlig ad absurdum getrieben wird. Die Diskussion, die hier geführt wird, ist &quot;es rechnet sich, die CD zu kaufen&quot;. Das rechtliche Argument ist aber, dass der Staat Vergehen nachgeht. Da muss man sich fragen: Wenn das der Grund ist, dann darf der Preis keine Rolle spielen und ich kann eine CD mit EINEM einzigen Steuerflüchtling für den gleichen Preis verkaufen. Der Staat müsste alles dafür zahlen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Onkel hat mir vorgestern (etwa) gesagt: &#8220;Ich möchte mal sehen, was passiert, wenn jemand ein Deutschland eine CD anbietet, auf der die Daten von 10 Millionen Leuten sind, die ihre Putzfrau schwarz bezahlen &#8211; mal schauen, wie die Allgemeinheit dann reagiert.&#8221;</p>
<p>Dazu kommt, dass die Preisfrage völlig ad absurdum getrieben wird. Die Diskussion, die hier geführt wird, ist &#8220;es rechnet sich, die CD zu kaufen&#8221;. Das rechtliche Argument ist aber, dass der Staat Vergehen nachgeht. Da muss man sich fragen: Wenn das der Grund ist, dann darf der Preis keine Rolle spielen und ich kann eine CD mit EINEM einzigen Steuerflüchtling für den gleichen Preis verkaufen. Der Staat müsste alles dafür zahlen&#8230;</p>
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