Heute habe ich mit meiner abendlichen Lektüre mal zu einem etwas ungewöhnlichen Buch gegriffen. Die Überschrift “Selbstdisziplin” klingt nicht gerade aufregend, sondern eher hart, aber in Wirklichkeit ist das Buch von einem relativ hohen Mehrwert, der auch Freude beim Lesen bereitet.

Was habe ich auf den ersten 100 Seiten bisher gerlernt? Der Autor schlägt vor, bei der Defintion seiner Ziele die “Duale Sicht” zu benutzen. Wer schon mal eine Mathematik Vorlesung über “Dualität” gehört hat, dem läuft es jetzt kalt den Rücken herunter, aber das ist damit tatsächlich nicht gemeint. Ganz im Gegenteil, der Autor ist der Auffassung, dass man sich nicht nur das Ziel als “Nutzen” der Disziplin, sondern auch die unangenehmen Elemente als “Kosten” des Ziels aufstellen muss. Erst wenn man auf einem solchen Diagramm seine Alternativen abwägt, kann man zu einer geordneten Zielfindung gelangen. Das ist wirklich sehr spannend und sicherlich richtig. Biser hatte ich mir das nie vor Augen geführt. Mehr dazu, sobald ich mir gelesen habe, bis dahin lasse ich euch noch den Link zur Seite des Autors.